Zwei Engel

Zwei reisende Engel machten Halt, um die Nacht im Hause einer wohlhabenden Familie zu verbringen. Die Familie war unhöflich und verweigerte den Engeln im Gästezimmer des Haupthauses auszuruhen.

Anstelle dessen, bekamen sie einen kleinen Platz im kalten Keller. Als sie sich auf dem harten Boden ausstreckten, sah der ältere Engel ein Loch in der Wand und reparierte es. Als der jüngere Engel fragte, warum, antwortete der ältere Engel: "Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen."

In der nächsten Nacht rasteten die beiden im Haus eines sehr armen, aber gastfreundlichen Bauern und seiner Frau. Nachdem sie das wenige Essen, das sie hatten, mit ihnen geteilt hatten, ließen sie die Engel in ihrem Bett schlafen, wo sie gut schliefen. Als die Sonne am nächsten Tag den Himmel erklomm, fanden die Engel den Bauern und seine Frau in Tränen. Ihre einzige Kuh, deren Milch ihr einziges Einkommen gewesen war, lag tot auf dem Feld. Der jüngere Engel wurde wütend und fragte den älteren Engel, wie er das habe geschehen lassen können?

"Der erste Mann hatte alles, trotzdem halfst du ihm", meinte er anklagend. "Die zweite Familie hatte wenig, und du ließt die Kuh sterben." "Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen", sagte der ältere Engel. "Als wir im kalten Keller des Haupthauses ruhten, bemerkte ich, dass Gold in diesem Loch in der Wand steckte. Weil der Eigentümer so von Gier besessen war und sein glückliches Schicksal nicht teilen wollte, versiegelte ich die Wand, sodass er es nicht finden konnte. Als wir dann in der letzten Nacht im Bett des Bauern schliefen, kam der Engel des Todes, um seine Frau zu holen. Ich gab ihm die Kuh anstatt dessen. Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen."

Manchmal ist das genau das, was passiert, wenn die Dinge sich nicht als das entpuppen, was sie sollten. Wenn du Vertrauen hast, musst du dich bloß darauf verlassen, dass jedes Ergebnis zu deinem Vorteil ist. Du magst es nicht bemerken, bevor ein bisschen Zeit vergangen ist...


Die Caritas bittet wieder um Ihre großzügige Spende

Unter dem Motto „DasMachenWirGemeinsam“, findet die Haussammlung vom 27.09. – 03.10.2021 statt. Helfen Sie bitte mit. Vergelt`s Gott. Die Listen liegen ab 20.09.2021 im Pfarrbüro Bonbruck bereit. Die Sammlerinnen und Sammler werden gebeten diesen Dienst wieder zu übernehmen und sich die Listen abzuholen. Zusätzlich wird im Sammlungszeitraum in Bonbruck in der Bäckerei Eder und in der Metzgerei Fuchs eine Sammelbüchse aufgestellt. In Bodenkirchen wird die Sammelbüchse in der Bäckerei Grätz stehen. 


Aufruf der deutschen Bischöfe zum Caritassonntag

Liebe Schwestern und Brüder!

Unter dem Motto „Neue Normalität gestalten: „DasMachenWirGemeinsam“ setzt sich die aktuelle Kampagne der Caritas mit den Folgen der Pandemie auseinander. Dabei will sie den Blick bewusst nach vorne richten.

Durch die Pandemie werden soziale Fragen in verschiedenen Bereichen offengelegt: soziale Sicherung, Bildungschancen und Pflege. Eine der Forderungen der Caritas lautet deshalb: „Niemand darf sozial abstürzen!“ Mit der Forderung „Gute Pflege ist Menschenrecht!“ möchte die Caritas unterstreichen, dass wir als gesamte Gesellschaft dafür Sorge tragen, wie wir die Pflegebedingungen für Pflegende und Gepflegte verbessern können. Der Weg in eine neue Normalität kann gleichzeitig zur Chance werden, unser Zusammenleben kritisch zu hinterfragen. Sind unsere Prioritäten richtig gesetzt? Ist Gott und die Ausrichtung auf ihn, der die Liebe ist, bestimmend in unserem Leben? Leben wir in erster Linie für uns oder sind wir auch für andere da? Tragen wir mit unserem Leben im Kleinen zum Allgemeinwohl bei, oder zehren wir von öffentlichen Gütern, auch von der Natur? Unsere Caritas will mit ihrer Kampagne die sozialen Herausforderungen in den Fokus rücken. Tag für Tag setzen sich in den verschiedenen Caritas-Einrichtungen unserer Kirche Menschen vor Ort und weltweit für eine neue Normalität und ein besseres Zusammenleben ein, wie wir es vorher vielleicht nicht kannten. Gleichzeitig richten sich zahllose Angebote der Caritas an alle, die Not leiden oder aufgrund ihrer Lebenssituation auf Hilfe hoffen und angewiesen sind: die alleinerziehende Mutter, den Hilfsbedürftigen auf der Straße, den ratsuchenden Suchtkranken, den aussichtslos verschuldeten Familienvater, den heimatlosen Menschen, die demenzkranke Frau im Pflegeheim. Mit der Caritas helfen wir Katholiken allen Menschen, unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft und persönlichen Überzeugungen und Einstellungen. Bitte unterstützen Sie durch Ihre Gabe die Arbeit der Caritas. Die Kollekte des heutigen Sonntags ist für die vielfältigen Anliegen der Caritas in unseren Pfarrgemeinden und der Diözese bestimmt. Dafür danken wir ihnen herzlich. Vergelt’s Gott!

Berlin, den 22.06.2021

Für das Bistum Regensburg                         

+ Rudolf

Bischof von Regensburg


Oktober – Rosenkranzmonat

Im Oktober wollen wir an fünf Sonntagen gemeinsam in jeder Kirche den Rosen-kranz beten. Hierzu laden wir in die Kirchen ein. Wir bitten ganz besonders die vielen Mitglieder unserer Rosenkranzbruderschaften um zahlreiche Teilnahme. Eingeladen sind aber auch alle anderen Gläubigen, die gerne mit uns beten. Abwechselnd wird Pfr. Dr. Cyprian an den Rosenkränzen teilnehmen und an-schließend den eucharistischen Segen spenden.


Die nächsten Tauftermine:

            So. 03.10.21                                      Bonbruck, 10.30 Uhr

            Sa. 09.10./So. 10.10.21                      Bodenkirchen

            Sa. 13.11./So. 14.11.21                      Bonbruck

            Sa. 20.11./So. 21.11.21                      Bodenkirchen

            Sa. 04.12./So. 05.12.21                      Bodenkirchen

            Sa. 11.12./So. 12.12.21                      Bonbruck

Es besteht nun auch die Möglichkeit, am Samstag zu taufen. Hierzu gibt es keine festen Uhrzeiten. Für den Sonntag bleibt es bei 10.30 Uhr bzw. 14.00 Uhr.


Liebe Pfarrangehörige in der Pfarreiengemeinschaft Bodenkirchen/Bonbruck!

Auch auf diesem Weg will ich nochmals meinen Dank für die Zeit bei Ihnen als Ihr Seelsorger zum Ausdruck bringen. Vor nunmehr 33 Jahren begann mein Dienst in Bodenkirchen. Damals bin ich freundlich empfangen und aufgenommen worden. Nach einer Zeit des Kennenlernens konnte ich manch neuen Impuls einbringen, so etwa den regelmäßigen Pfarrfamiliennachmittag. Neben Kaffee und Kuchen zur körperlichen Stärkung gab es über viele Jahre Dias und Berichte von meinen Fahrten und mehrmals im Jahr hat der Bus uns zu bedeutenden Sehenswürdigkeiten in der näheren und weiteren Umgebung gebracht. Auch die Gruppenstunden für die Kinder waren und werden gerne angenommen und besucht. Da wurde gebastelt und gemalt, ein Fastenhungertuch entworfen und von den Kindern gestaltet und vieles mehr. Die Feier des Gottesdienstes lag mir stets besonders am Herzen, erfahren wir doch in dieser Feier jene Gemeinschaft, die Jesus Christus, der Herr, uns schenkt. So ist die Eucharistie wahrhaft die Quelle, aus der jeder Christ immer neu Kraft und Energie schöpfen kann. Ich danke für die Bereitschaft einer großen Gruppe Erwachsener, den Lektorendienst zu übernehmen. Auch die Bereitschaft zum Dienst des Kommunionhelfers war für uns eine Bereicherung. Höhepunkte waren natürlich die kirchlichen Feste und es war immer erhebend, mit einer großen Schar von Ministranten in die Kirche einzuziehen, um gemeinsam das Geheimnis unseres Glaubens zu feiern. Unvergessen bleiben die zahlreichen Vereinsfeste und Jubiläen, die ich gemeinsam mit ihnen feiern durfte. Die Hinführung der Jüngsten zum Gottesdienst haben engagierte Mütter übernommen und sich bei der Gestaltung der Kleinkindergottesdienste segensreich eingebracht. An vieles müsste noch erinnert werden, allein der Platz würde kaum ausreichen.

Als im Jahr 1996 die Pfarrei Bonbruck hinzukam und die Pfarreiengemeinschaft geschaffen wurde, musste vieles den neuen Gegebenheiten angepasst werden. Die damaligen Pfarrgemeinderäte haben mit Klugheit und großer Offenheit und Bereitschaft diese völlig neue Situation begleitet und auf einen guten Weg gebracht. Vielen Dank nochmals für die wertvolle Unterstützung. Dass damals die Priester aus dem Dekanat einen Sonntagsgottesdienst in Bonbruck übernommen hatten, erleichterte auch mir den Umgang mit der neuen Situation. Plötzlich stand jedoch nicht mehr die Seelsorge, sondern eine große Vielfalt von Verwaltungsaufgaben im Haus Pater Viktrizius und im Kindergarten im Mittelpunkt meiner priesterlichen Aufgaben. Plötzlich war ich Dienstherr von mehr als 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Es verging keine Woche, in der nicht irgendeine Personalentscheidung angestanden wäre. Der Gesetzgeber hat ein Übriges mit immer neuen Verordnungen und Gesetzesvorschriften getan, die zu vollziehen oftmals viel Kraft gekostet haben.

So verging Jahr um Jahr - je mehr ich mich einzuarbeiten versuchte, umso größer empfand ich die Erwartung: der Pfarrer wird's schon richten. Diverse Baumaßnahmen galt es zu bearbeiten. Der Wunsch des PGR nach einem neuen Pfarrzentrum in Bodenkirchen war rasch ausgesprochen - vom ersten Gedanken bis zur Umsetzung waren viele zeitraubende Schritte nötig. Ähnliches gilt für die Renovierungen unserer drei Kirchen. Immer durften wir am Ende dankbar feststellen: alle Mühe und aller Einsatz haben sich gelohnt. So stehen unsere Gotteshäuser gut da. Sie laden uns ein, Gott zu ehren und ihm Dank zu sagen für all das Gute, das wir aus seinen Händen empfangen dürfen.

In den letzten Jahren spürte ich die Belastung durch die Verwaltungsaufgaben immer deutlicher. Daher reifte der Entschluss in mir, in einer anderen Gemeinde wieder verstärkt Seelsorger sein zu können, ohne den schweren Ballast einer umfangreichen Verwaltung.

Zum Schluss sage ich allen ein herzliches "Vergelt's Gott!", die mich in all den Jahren begleitet und unterstützt haben. Ich danke allen, die sich für unsere Gemeinschaft engagiert haben, die oftmals mit viel Zeit und Energie unsere Pfarreiengemeinschaft mitgestaltet und mitgetragen haben. Mein Dank gilt allen, die in den kirchlichen Gremien der Kirchenverwaltungen und des Pfarrgemeinderates sowie in den Verbänden und Gruppierungen aktiv mitgeholfen haben, und so das Bild einer lebendigen Gemeinde geschaffen haben. Vielen Dank für die Freude und Begeisterung, mitzuarbeiten und mitzugestalten im Weinberg des Herrn. So konnte in den Jahren vielfache Frucht wachsen und vieles reifen in den Herzen der Gläubigen. Dass dies auch in der Zukunft so bleiben möge, ist meine Bitte an sie: Bitte bringen sie sich auch zukünftig eifrig ein, damit die Kirche lebendig bleibt und als solche erfahren werden kann. Der Glaube ist ein wunderbarer Schatz, der uns allen anvertraut ist. Lassen wir uns deshalb immer neu vom Herrn mit seinen guten Gaben beschenken. Dann wird, dann kann unser Leben gelingen. Gott schenke uns den rechten Lohn für all unser Schaffen und alles Mühen. Vielen herzlichen Dank!

Für Sie alle erbitte ich Gottes reichen Segen für Ihren weiteren Lebensweg; seine Gnade möge Sie begleiten und seine Liebe Ihnen in überfließendem Maße zuteil werden.

Zum Abschied herzliche Segensgrüße

Ihr Seelsorger

Clemens Voss, Pfarrer


Wichtiger Hinweis zu den Gottesdienstzeiten:

Bitte achten Sie auf etwaige Änderungen aufgrund Corona.

Ich darf nochmals hinweisen auf die verschiedenen Möglichkeiten, im Bedarfsfall auf die Übertragungen via Fernsehen bzw. Online-Streaming, vor allem für unsere Kranken und jene, die die Kirche nicht besuchen können ist dies eine wertvolle Alternative.


 

Messintentionen für Bonbruck, Bodenkirchen und Margarethen, nach Möglichkeit auch für Montag, Dienstag und Freitag, werden zu den üblichen Bürozeiten im Pfarrbüro Bonbruck entgegen genommen.

Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch, u. Freitag v. 8.00 – 12.00 Uhr und    

                        Donnerstag v. 8.00 – 11.00 Uhr und 14.00 – 16.30 Uhr


 

Termine für das kommende Jahr, soweit schon bekannt, besonders für geplante Hochzeiten, bitte im Pfarrbüro melden, damit Terminüberschneidungen vermieden werden.


Liebe Pfarrangehörige. Die Annahme von Messintentionen bedeutet stets einen großen zeitlichen Aufwand im Pfarrbüro. Um dies zu vereinfachen, haben wir ein Formular zur Abgabe entworfen. Es liegt diesem Pfarrbrief bei und kann bei Bedarf an den Schriftenständen der Kirchen mitgenommen werden. Bitte beachten sie folgendes: Pro Blatt können max. zwei Intentionen bestellt werden. Füllen sie dazu das Formblatt aus und legen pro Intention 5,-- Euro zusammen mit diesem in ein Kuvert. Das Kuvert kann in den Briefkasten im Pfarrbüro geworfen oder während der Öffnungszeiten dort bzw. in der Sakristei abgegeben werden.  

Hier können Sie sich die Vorlage "Messintentionen" ausdrucken!