Elterninformation zum Coronavirus

Die Zahl der Erkrankungen am Coronavirus ist in den letzten Tagen in Bayern deutlich angestiegen. Das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege hat daher am 13. März in Abstimmung mit dem Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales eine Allgemeinverfügung zum Besuch von Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflege und Heilpädagogischen Tagesstätten erlassen.

Danach dürfen Kinder vorerst bis einschließlich 19. April 2020 keine Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle oder Heilpädagogische Tagesstätte betreten.

Die Allgemeinverfügung gilt ab Montag, dem 16. März 2020. Damit entfallen die regulären Betreuungsangebote.

Ausgenommen von dieser Regelung sind Kinder, deren Erziehungsberechtigte in Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig sind und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten an einer Betreuung ihrer Kinder gehindert sind. Hierzu zählen insbesondere alle Einrichtungen, die der Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung und der Pflege sowie der Behindertenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz), der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung) und der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz und Verwaltung dienen.

Voraussetzung ist weiter, dass kein anderer Erziehungsberechtigter verfügbar ist, um die Betreuung zu übernehmen. In Fällen, in denen nur einer der beiden Erziehungsberechtigten im Bereich der kritischen Infrastruktur beschäftigt ist, besteht keine Ausnahme, da dann der andere Elternteil die Betreuung übernehmen muss. Bei Alleinerziehenden genügt es, wenn der alleinerziehende Elternteil zur genannten Gruppe gehört. Die Einrichtungen können sich in Zweifelsfällen eine Bescheinigung der Arbeitgeber oder eine vergleichbare Bescheinigung (z.B. bei Selbstständigen) vorlegen lassen.

Des Weiteren gelten folgende Voraussetzungen:

- das Kind weist keine Krankheitssymptome auf,

- das Kind war nicht in Kontakt zu infizierten Personen bzw. seit dem Kontakt mit infizierten Personen sind 14 Tage vergangen und das Kind weist keine Krankheitssymptome auf,

- das Kind hat sich nicht in einem Gebiet aufgehalten, das durch das Robert KochInstitut (RKI) im Zeitpunkt des Aufenthalts als Risikogebiet ausgewiesen war oder innerhalb von 14 Tagen danach als solches ausgewiesen worden ist (tagesaktuell abrufbar im Internet unter https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.htm l), oder seit seiner Rückkehr aus diesem Risikogebiet sind 14 Tage vergangen und es zeigt keine Krankheitssymptome.

Die Kinder, die die Einrichtung nach dieser Regelung besuchen dürfen, werden in der Einrichtung betreut, die sie gewöhnlich besuchen. Jede Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle oder Heilpädagogische Tagesstätte stellt eine entsprechende Betreuung sicher. Die Träger stellen ein entsprechendes Betreuungsangebot zur Verfügung.

Der Bayerischen Staatsregierung ist bewusst, dass die Betretungsverbote Eltern vor größte Herausforderungen stellen. Wir danken Ihnen ausdrücklich für Ihren Beitrag zum Infektionsschutz.

Wenn Sie wegen der Betreuung Ihres Kindes nicht zur Arbeit erscheinen können, gilt Folgendes:

Ist Ihr Kind selbst erkrankt, können Sie nach Krankenversicherungsrecht einen Anspruch auf Kinderkrankengeld haben. Geregelt ist das im § 45 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch (SGB V). Voraussetzung ist, dass Mutter oder Vater nach ärztlichem Zeugnis zur Betreuung ihres erkrankten und ebenfalls gesetzlich versicherten Kindes von der Arbeit fernbleiben, eine andere Vertrauensperson zur Betreuung nicht zur Verfügung steht und das Kind das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder behindert und auf Hilfe angewiesen ist. Für die Dauer des Bezugs von Kinderkrankengeld – für jedes Kind bis zu 10 Arbeitstagen, bei Alleinerziehenden bis zu 20 Arbeitstagen im Jahr – besteht ein Anspruch auf unbezahlte Freistellung von der Arbeit gegen den Arbeitgeber. Für Fragen sollten Sie sich an Ihre Krankenversicherung wenden.

Ist Ihr Kind gesund und können Sie nicht zur Arbeit erscheinen, weil sie keine andere Betreuungsmöglichkeit haben, müssen Sie Ihren Arbeitgeber umgehend darüber informieren. Oft kann in solchen Situationen eine einvernehmliche Lösung gefunden werden. Zu denken ist etwa an Urlaub oder an einen Abbau von Überstunden. Gegebenenfalls kann auch von zu Hause aus im Homeoffice gearbeitet werden, wenn das im Betrieb zulässig ist. Je nach individueller Situation wäre zum Beispiel auch überlegenswert, mit dem Arbeitgeber eine vorübergehende Arbeitszeitreduzierung zu vereinbaren, um Beruf und Kinderbetreuung besser unter einen Hut zu bringen. Sofern Sie bereits in Teilzeit arbeiten, kann eventuell auch eine vorübergehende Änderung Ihrer Arbeitszeitverteilung ein hilfreicher Schritt sein, beispielsweise könnten Sie mit Ihrem Arbeitgeber vereinbaren, dass Sie an bestimmten Tagen, an denen die Kinderbetreuung anderweitig sichergestellt ist, länger arbeiten und im Gegenzug an anderen Tagen zuhause bleiben. Unter Umständen könnte sich ein Anspruch auf Lohnfortzahlung aus der Vorschrift des § 616 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) ergeben. Darin ist geregelt, dass Arbeitnehmer ihren Lohn weiter beziehen, wenn sie für eine verhältnismäßig nicht erhebliche Zeit durch „ein in ihrer Person liegendes unverschuldetes Leistungshindernis“ ausfallen. Diese Regelung kann aber im Arbeitsvertrag oder Tarifvertrag ausgeschlossen werden, was in der Praxis auch oft der Fall ist.

Wichtig ist deshalb auf jeden Fall, das Gespräch mit dem Arbeitgeber zu suchen, aufeinander zuzugehen und gemeinsam zu klären, welche Lösung für alle Beteiligten am besten ist.

Für die Frage, ob trotz Betretungsverbot weiterhin Elternbeiträge zu entrichten sind, sind die Regelungen im jeweiligen Betreuungsvertrag maßgeblich.

                          Anlage 1                  Anlage 2


Neuer Elternbeirat im Kindergarten St. Wolfgang

Sybille Brückl im Amt bestätigt

Bonbruck. Vor Kurzem fand im Kindergarten die erste Elternbeiratssitzung mit Neuwahlen statt.

Während dieser Sitzung wurden die Ämter wie folgt vergeben: Erste Vorsitzende bleibt Sybille Brückl, 2. Vorsitzende ist Karin Schleibinger. Kassenwartin ist Barbara Ostner und Barbara Schreyer-Hoch Schriftführerin. Zum neuen Elternbeirat gehören auch Irmgard Ferwagner, Rosa Dietrich, Maria Umarow und Martyna Grodzka.

Nach einer kurzen Begrüßung durch Leiterin Angelika Popp und Pfarrer Clemens Voss gab es einen Rückblick auf das vergangene Kindergartenjahr.

Es fand ein Martinsfest mit Verpflegung durch den Elternbeirat statt, Plätzchenbacken mit den „Schlauen Füchsen“ und eine Aufführung des Kasperltheaters im Advent ebenso zur Muttertagsfeier und zum Abschluss des Kindergartenjahres. An den im Kindergarten statt findenden Wellnesswochen beteiligte sich der Elternbeirat finanziell.

Im Anschluss an den Rückblick wurde mit der Planung für das neue Kindergartenjahr begonnen. Es werden unter anderem zu St. Martin Gänse mit den Kindern gebacken. Das Kasperltheater auf dem Adventsmarkt ist schon Tradition und das Plätzchenbacken zu Weihnachten wird auch vom Elternbeirat übernommen.


Gänsebacken im Kindergarten St.Wolfgang

Das Fest vom Hl. Sankt Martin stand vor der Tür. Dazu durften die Martinsgänse natürlich nicht fehlen. Der Elternbeirat des Kindergartens St.Wolfgang hat heuer mit den Kindergartenkindern die erste Planung in die Tat umgesetzt.  An zwei Vormittagen wurde fleißig geknetet, gerollt, ausgestochen und verziert. Dabei entstanden viele leckere Martinsgänse in groß und klein. Diese wurden - ganz so wie es der Hl. Sankt Martin vorgelebt hatte -  gerecht geteilt und miteinander verspeist.


Kasperltheater im Bürgerstadl

Anlässlich des Adventsmarktes in Bonbruck veranstaltete der Elternbeirat des Kindergartens St.Wolfgang auch dieses Jahr ein Kasperltheater für die Kinder. Heuer wurde es zum ersten Mal im Bürgerstadl aufgeführt. Die Kinder wurden vom Weihnachtsengel in Empfang genommen und begrüßt. Was wäre Weihnachten ohne einen Christbaum. Bei dem Motto

„Weihnachten im Hexenwald“ fieberten alle Kinder gespannt mit. Die böse Hexe verzauberte alle Tannenbäume. Bei Berührung klebte man fest. Dies bekam auch der Seppl und das Krokodil zu spüren. Auch die Lebkuchen, die der Nikolaus zu den Kindern bringen sollte, wurden von ihr vergiftet. Aber Kasperl trieb - zusammen mit dem Nikolaus – der Hexe die Schandtaten aus. Sie bekam vom guten Mann einen neuen Zauberstab mit dem man nur Gutes zaubern konnte. Nachdem alle gerettet und einen Tannenbaum erobert hatten, wurde gemeinsam das Lied „In der Weihnachtsbäckerei“ angestimmt. Durch die musikalische Einlage erschien im Anschluss der Nikolaus mit Krampus. Als Dank für den herrlichen Gesang überreichte er jedem Kind ein kleines Geschenk. Der Elternbeirat freute sich über die zahlreiche Teilnahme der begeisterten Kinder. Der Erlös kommt ausschließlich den Kindern des Kindergartens zugute.

 


Nikolausbesuch im Kindergarten St. Wolfgang

 Am 06.Dezember war es wieder so weit. Natürlich stand der Besuch des Nikolauses ins Haus. Die Kinder hatten zu diesem besonderen Anlass ein kleines Programm einstudiert und gaben Lieder zu Ehren des Nikolauses zum Besten. Dieser freute sich sehr über die herzliche Darbietung und unterhielt sich dann persönlich mit den Kindern. Nachdem der Nikolaus aus seinem goldenen Buch die guten, aber auch die verbesserungswürdigen Seiten der Kinder vorgelesen hatte, bekam jedes Kind ein kleines Päckchen überreicht.

 


 Plätzchenbacken im Kindergarten St.Wolfgang

Lametta, Kugeln, Apfelduft, der Advent liegt in der Luft. Dazu gehören auch selbstgebackene Plätzchen. Der Elternbeirat des Kindergartens St.Wolfgang lud die Kinder in die Weihnachtsbäckerei ein. An drei Vormittagen zauberten sie gemeinsam leckere Butterplätzchen, Engelsaugen, Schoko Crossies, kleine Lebkuchen und Schwarz-Weiß-Gebäck. Das Naschen kam natürlich nicht zu kurz. Die Plätzchen dürfen bei der Weihnachtsfeier in der letzten Kindergartenwoche vor den Ferien genüsslich verzehrt werden.


Adventszeit im Kindergarten St. Wolfgang

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt, erst eins, dann zwei, dann drei, dann stand die Weihnachtsfeier des Kindergartens vor der Tür. Der Kindergarten veranstaltete im Rahmen der Adventszeit ihre alljährlichen Bibelwochen.

In dieser Zeit wurden die Kinder Schritt für Schritt auf die Geburt Christi mit Hilfe von Rollenspielen, Musik und Geschichten vorbereitet. In der ersten Woche wurde die Legende des Heiligen Nikolaus erzählt. In der nächsten Woche kamen die Kinder dem Stall von Bethlehem schon ein Stückchen näher. Auch der Elternbeirat verkürzte die Zeit des Wartens aufs Christkind mit dem gemeinsamen Backen von köstlichen Plätzchen und Leckereien.

In der dritten Woche war es dann soweit. Die Engel verkündeten die Geburt Jesu. Auch die Hirten vernahmen die Ankunft und machten sich auf den Weg zu dem Kind.

Zum krönenden Jahresausklang wurde den Kindern ein leckeres Weihnachtsbuffet zubereitet, das in Teamarbeit von Kindergarten-Personal und Elternbeirat liebevoll hergerichtet wurde. Im Anschluss fand die Weihnachtsfeier statt.