Hinweise der Pfarreiengemeinschaft zur aktuellen Situation "Corona-Virus"

 

Update Freitag, 16.10.2020

An Allerheiligen ist auf allen Friedhöfen das Tragen eines Mund-Nasenschutzes erforderlich!

Bitte auf den notwendigen Abstand achten!

 

Update Freitag, 16.05.2020      22.00 Uhr

Hinweise zu Corona – Bitte beachten!

Seit 4. Mai dürfen Gottesdienste wieder öffentlich gefeiert werden. Wir freuen uns darüber. Bitte achten Sie auf die staatlichen Infektionsschutzvorschriften:

- Abstand von 2 Metern (außer bei Familienangehörigen)

- Verwendung einer Mund-Nasen-Bedeckung

- An den Sonntagen sind die Weisungen der Ordner vom PGR einzuhalten

- Die Zahl der Plätze in den Kirchen ist begrenzt - bitte auch die 8-Uhr-GD nutzen

- Händedesinfektionsmittel wird am Eingang bereitgehalten

- Mundkommunion ist zur Zeit nicht möglich

- Für die Kollekte wird ein Körbchen am Eingang aufgestellt

- Bei Fieber oder Atemwegsproblemen ist eine Teilnahme nicht möglich

Beerdigungen und Taufen sind bis 50 Personen in den Pfarrkirchen möglich. Die Firmung heuer ist abgesagt. Ob und wie die Erstkommunion gefeiert werden kann, wird erst nach den Pfingstferien entschieden. Die Bittgänge entfallen.

Auch Maiandachten dürfen wieder gefeiert werden. Bei schönem Wetter in Buch und Sippenbach, sonst in der Pfarrkirche Bonbruck sowie zwei weitere in der Kirche Bodenkirchen. Auch hier gelten die Abstandsregeln. Der Zutritt zur Kapelle in Buch ist nicht möglich.

Das Pfarrbüro in Bodenkirchen bleibt weiterhin geschlossen. Das Büro in Bonbruck ist an folgenden Tagen geöffnet: Montag und Mittwoch 8.00 - 12.00 und Donnerstag 14.00 - 16.30 Uhr. Zutritt nur mit Mund-Nase-Bedeckung.

 

Update Donnerstag, 30.04.2020    22.00 Uhr

Liebe Pfarrgemeinde!

Nachdem das Corona-Virus auch das kirchliche Leben fast auf den Nullpunkt reduziert hat, freuen wir uns auf die ersten Erleichterungen ab 04. Mai.

Demnach sind Gottesdienste mit Gemeinde wieder möglich, allerdings muss jeder auf einen Mindestabstand von 2 m achten. In den Pfarrkirchen Bodenkirchen und Bonbruck werden wir dies entsprechend markieren, für Margarethen lässt sich das leider nicht umsetzten. Das bedeutet, dass die Sonntagsgottesdienste um 8 Uhr in Margarethen entfallen. An den Sonntagsgottesdiensten stehen jeweils ca. 40 Plätze zur Verfügung. Sie sind herzlich eingeladen, im Rahmen dieser Einschränkungen gemeinsam mit uns Gottesdienst zu feiern.

In diesen Wochen sind Maiandachten sicherlich noch nicht angeraten. Was Maiandachten in der zweiten Maihälfte und auch die Bittgänge betrifft, werden wir sie im nächsten Pfarrbrief informieren.

Beerdigungen und Taufen sind zur Zeit nur im ganz kleinen Familienkreis möglich. Daran ändert sich aktuell nichts.

Mit den Eltern der Kommunionkinder ist besprochen, zunächst bis Mitte Mai die weitere Entwicklung abzuwarten. Es ist angedacht, die Gruppe zu teilen. Ein großes Fest mit vielen Gästen wird in diesem Jahr jedoch kaum möglich sein.

Ob und in welchem Umfang die geplante Firmung stattfinden kann, wird sich ebenfalls erst im Laufe der kommenden Woche entscheiden.

Zur Ewigen Anbetung sind sie am 1. Mai von 14 – 17 Uhr sowohl in Bodenkirchen wie in Bonbruck herzlich in die Kirche eingeladen. Bitte nehmen Sie sich Zeit für die Begegnung mit Jesus, der mitten unter uns gegenwärtig ist.

Folgende Regeln für den Gottesdienstbesuch sind unbedingt einzuhalten:

Es dürfen ca. 40 Gottesdienstbesucher teilnehmen. In den Kirchen sind die zu besetzenden Plätze markiert. Es nur erlaubt eigene Gebetbücher im Gottesdienst zu verwenden. Ferner muss jeder Kirchgänger eine Mund/Nasenmaske tragen und darauf achten, dass der Mindestabstand von 2 m auch vor der Kirche und während der Kommunionspendung eingehalten wird. An den Eingängen stehen Desinfektionsmittel bereit. Am Tischchen in der Mitte der Kirche steht ein Sammelkörbchen für Ihre Spende bereit. Wir bitten Sie, diese Auflagen zu unser aller Sicherheit zu erfüllen. 

Update Sonntag, 12.04.2020    9.30 Uhr

Ostern 2020 als mp3-Datei

 

  

Liebe Pfarrgemeinde von Bodenkirchen und Bonbruck!

In diesen Tagen feiern wir den Höhepunkt unseres christlichen Glaubens - Tod und Auferstehung Jesu Christi. Wir können dies nur in einer ganz kleinen Gruppe in der Kirche vollziehen, die stellvertretend für alle Gläubigen das österliche Geheimnis begehen. Dies ist eine ganz neue und auch schmerzliche Erfahrung, die wir machen müssen. Es fehlt die große feiernde Gemeinschaft, die sich zum Gotteslob versammelt, um Gott zu loben und zu preisen.

Als kleine Gebetsgemeinschaft schließen wir Sie alle, die sie jetzt nicht aktiv dabei sein können, mit ein. Wir beten besonders für die am Corona-Virus Erkrankten um baldige Genesung und für die große Zahl der Helfer, Ärzte, Pflegekräfte, Mitarbeiter in den Krankenhäusern und für die vielen, die auf unterschiedliche Weise mithelfen und den Kranken nahe sind.

In diesen Tagen formt sich eine ganz neue, eine andere Gebetsgemeinschaft. Wir spüren, wie wertvoll dieses Miteinander ist. Im Gebet sind wir miteinander verbunden, auch wenn jeder zu Hause ist. Unsere Hausgemeinschaften, unsere Familien erhalten in dieser herausfordernden Zeit eine wichtige Bedeutung. Hier wird Glaube im kleinen Kreis gelebt und erfahrbar.

So dürfen wir nun einstimmen in den österlichen Jubel und uns von Herzen freuen. Ja, der Herr ist wahrhaft auferstanden. Er lebt mitten unter uns. Wie den Jüngern von Emmaus bricht er mit uns das Brot und öffnet unsere Augen und unser Herz für das Geheimnis des Glaubens.

Ich wünsche Ihnen von Herzen gesegnete Ostertage und die Freude, die der Auferstandene uns schenkt.

Bleiben Sie gesund!

Ihr Seelsorger Clemens Voss

 

Update Donnerstag, 02.04.2020    21.30 Uhr

Die Pfarrgemeinde Bodenkirchen lädt auch in diesem Jahr alle Christen zur Mitfeier der Heiligen Woche ein. Am Palmsonntag erinnert die Kirche an den festlichen Einzug Jesu in Jerusalem. Stellvertretend für die ganze Pfarreiengemeinschaft feiert Pfarrer Voss um 8.00 Uhr den Gottesdienst in Bodenkirchen. Traditionell werden dabei Palmzweige gesegnet, die dann ihren Platz in den Häusern und Wohnungen finden. Alle Gläubigen haben die Möglichkeit, am Samstag bis 19.00 Uhr ihre Zweige in der Pfarrkirche Bodenkirchen abzulegen. Am Sonntag können diese ab 9.00 Uhr wieder abgeholt werden.

Besonders die Erstkommunionkinder sind eingeladen, zu Hause einen Palmbuschen zu binden und dann in die Kirche zu bringen. In diesem Jahr verbinden uns die Palmzweige auf besondere Weise untereinander und mit Jesus Christus und geben Hoffnung und Zuversicht. Für die Familien sind kleine Palmsträuße vorbereitet, die am Sonntag in den Kirchen von Bodenkirchen und Bonbruck an den Altarstufen zur Mitnahme bereit liegen. Zum persönlichen Gebet stehen die Kirchen allen Gläubigen tagsüber offen. Bitte achten Sie auf den notwendigen Abstand zu anderen Betern.

Der Herr führe uns mit seinem Segen durch diese Zeit.

 

Update Freitag, 27.03.2020     22.30 Uhr

 

Ostern unter den Beschränkungen der Corona-Krise

Hirtenwort des Bischofs als mp3-Datei

 

 

Liebe Kinder,

liebe jugendliche und erwachsene Schwestern und Brüder im Herrn!

1. Schon zum zweiten Mal wende ich mich in dieser Fastenzeit auf diesem Wege an Sie. Aber die rasante Entwicklung, die die Coronakrise in den letzten Wochen genommen hat mit ihren gewaltigen Auswirkungen auch auf das kirchliche Leben, drängt mich, als Bischof zu Ihnen zu sprechen.

Erstmals in der Geschichte der Kirche wird es nicht möglich sein, unser höchstes Fest, das Fest der Auferstehung Christi, in leibhaftiger Gemeinschaft zu feiern. Niemand hätte sich das noch vor vier Wochen vorstellen können!

2. Bevor ich ein paar Hilfen anspreche, wie wir in dieser Situation trotzdem Ostern feiern können, will ich mich zuallererst an die von Ihnen wenden, die erkrankt sind, unter strenger Quarantäne stehen oder gar um ihr Leben bangen. Unsere Gedanken und Gebete sind bei Ihnen. Seien Sie gewiss: Der Herr, der sein Leben für uns am Kreuz hingegeben hat, ist bei Ihnen. Er verlässt Sie nicht! Mit der Kirche beten wir für Sie: Der Herr nehme von Ihnen alle geistigen und körperlichen Schmerzen. In seinem Erbarmen richte er Sie auf und mache Sie gesund an Leib und Seele.

3. Ein ebenso großes Anliegen ist es mir, einen tief empfundenen Dank aussprechen:

Allen, die in den Krankenhäusern, Altenheimen, Sozialstationen, Laboren und sonstigen Einrichtungen unter Einsatz all ihrer Kräfte kranken Menschen beistehen, Not lindern, Diagnosen stellen und mit Hochdruck an der Entwicklung eines Impfstoffes arbeiten.

Allen, die in der Politik, in der Wirtschaft und in den vielen anderen gesellschaftlichen Bereichen täglich neuen Herausforderungen begegnen, die ohne Beispiel sind und wo besonnene und gut überlegte Entscheidungen von oft großer Tragweite gefällt werden müssen.

Als Bischof ist es mir ein besonderes Anliegen, auch den Pfarrern und den pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und den vielen Frauen und Männern in den Pfarreien zu danken. Ich habe viel telefoniert und im Internet recherchiert, auch viele Rückmeldungen und Emails bekommen. Die Kreativität, die ich beobachte im Umgang mit dieser außergewöhnlichen Situation, der Ideenreichtum und auch die Leidenschaft, trotz oder gerade in dieser so belastenden Situation für die Menschen da zu sein und das kirchliche Leben aufrecht zu erhalten, das Evangelium zu verkünden und Gottes Zuwendung zu vermitteln, all das bewegt mich sehr und ich bin stolz auf Sie alle! Vergelt‘s Gott Ihnen allen! Und ich bitte Sie, nicht nachzulassen, gerade im Blick auf die besonders bedürftigen: alte, kranke, demente, behinderte Menschen.

Ich danke schließlich von Herzen allen kirchlichen Mitarbeitern, die jetzt die durch Freistellung vom Dienst geschenkte Zeit nützen, sich ehrenamtlich einzubringen in den zahlreichen Initiativen der Sorge um Schülerinnen und Schüler, kranke, behinderte und alte Menschen.

4. Die durch die Corona-Pandemie verursachte Situation unterscheidet sich von den bisher bekannten Krisen wie Kriegszeiten oder Naturkatastrophen. Die jetzige Krise betrifft die gesamte Menschheit, die sich gerade in dieser Bedrohung als Einheit erfährt. Und sie unterscheidet sich dadurch, dass ein Heilmittel, ja das größte und wichtigste Heilmittel, nur sehr eingeschränkt verfügbar ist: die konkret und auch leiblich erfahrbare Gemeinschaft untereinander. Kirchlich fehlen uns die Feier der gottmenschlichen Gemeinschaft in der Versammlung der Schwestern und Brüder und auch die Feier der Versöhnung in der Beichte sehr.

Statt Ihnen zurufen zu können: Kommt zusammen, unterstützt Euch, greift Euch unter die Arme, ja nehmt Euch in die Arme – muss ich Ihnen mit allen Fachleuten den bitteren Rat geben: Vermeiden Sie die körperlichen Kontakte und menschliche Nähe, gehen Sie sich so gut wie möglich aus dem Weg. Das ist deshalb so schlimm, weil wir Menschen auf die Gemeinschaft hin angelegt sind. Soziale Kontakte zu reduzieren betrifft das Menschsein im Kern. Da gibt es nichts zu beschönigen! Jeder und jede, die darunter leidet, empfindet vollkommen richtig.

Aber die Vernunft und die christliche Nächstenliebe zwingen uns zu dieser Maßnahme. Denn so können wir mithelfen, die Ausbreitung der Krankheit zu verlangsamen, der gegenüber wir so hilflos sind, weil es noch keinen Impfstoff gibt und kein adäquates Medikament. Die Nachrichten, die uns aus Italien, aus Spanien und auch aus den USA erreichen, müssen uns eine dringende Warnung sein und ein Appell, dem Rat der Experten und den Weisungen der Regierung zu folgen.

Aber, liebe Schwestern und Brüder, wir lassen uns nicht unterkriegen! Wir bleiben eine Gemeinschaft, wir bleiben in Kontakt – untereinander und mit unserem Herrn. Und: Wir werden Ostern feiern, wenn auch ein wenig anders, als wir es gewohnt sind und es eigentlich vorgesehen ist.

5. Die Oster-Liturgie wird heuer im kleinsten Kreis begangen. Der Bischof feiert mit seinen engsten Mitarbeitern im Dom, die Pfarrer in ihren Pfarrkirchen mit den engsten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Wir dürfen auf das Prinzip „Stellvertretung“ vertrauen! Der Bischof und die Priester feiern ja nicht für sich und privat. In dieser Situation wird uns besonders bewusst: Ins Gebet der Kirche sind immer alle eingeschlossen, insbesondere sind wir im gemeinsamen Leib Christi in der Tiefe miteinander verbunden.

Ich weiß, dass all dies niemals ein wirklicher Ersatz sein kann. Aber es ist doch immerhin eine Notlösung, von der wir hoffen und beten, dass sie bald wieder abgelöst wird von der gemeinschaftlichen Feier. Gebe Gott, dass die uns jetzt auferlegten Beschränkungen die Sehnsucht nach der gottesdienstlichen Gemeinschaft und nach dem Brot des Himmels wachsen lasse.

Die Erfahrungen, die wir in den letzten Tagen mit den Internet- und Fernsehübertragungen gemacht haben, sind sehr ermutigend. Viele Tausende von Schwestern und Brüdern haben mithilfe der Technik an der Gebetsgemeinschaft teilnehmen können. Ich danke allen, die die technische Übertragung möglich machen! Und ich bitte Sie, diese Möglichkeiten jetzt in den kommenden Tagen der Karwoche und der Osterzeit noch verstärkt zu nützen. Wir versuchen, auf der Homepage des Bistums und in den Zeitungen alle wichtigen Informationen dazu bereit zu stellen. Ich bitte Sie, sich dort auf dem Laufenden zu halten. Helfen Sie denen, die, aus welchen Gründen auch immer, vom Informationsfluss abgeschnitten sind. Ich bitte Sie herzlich, stehen Sie gerade den älteren Menschen bei, die vielleicht keinen Computer und so auch keinen Zugang zum Internet haben. Unterstützen Sie sie, damit sie die Möglichkeiten ausschöpfen können, die Rundfunk und Fernsehen bieten. Ich weiß, dass vielen in diesen Tagen das Programm von Radio Horeb zum Segen gereicht. Helfen Sie zusammen, dass alle die entsprechenden Sender finden.

6. Darüber hinaus gibt es viele Möglichkeiten, in den eigenen vier Wänden „Hauskirche“ zu gestalten. Das Gotteslob, mit dem man schon bei den im Fernsehen und im Internet übertragenen Messfeiern mitsingen kann, enthält etliche Andachten und Gebete für den einzelnen oder die Hausgemeinschaft: Kreuzwegandachten, Passionsandachten, Osterandachten. Wir werden Ihnen zusätzlich Vorlagen für Hausgottesdienste zur Verfügung stellen.

Die Regensburger Sonntagsbibel, die mittlerweile in vielen Haushalten ihren festen Platz hat, enthält alle Schrifttexte aller österlichen Gottesdienste. Die reiche Bebilderung gerade der Passionsberichte am Palmsonntag und am Karfreitag lädt zur Betrachtung und zum verweilenden Gebet ein. Auch die Sonntagszeitung ist uns hier eine große Hilfe!

Ich verweise auch auf die alte Tradition, daheim einen Hausaltar zu gestalten: ein Kreuz, ein Bild, die aufgeschlagene Bibel, Blumen, Kerzen. Gerade im Monat Mai war es in vielen Häusern üblich, einen Mai-Altar zu bauen, und ich lade ein, diese Traditionen lebendig zu halten oder wiederzubeleben.

Und wie wir an Weihnachten eine Weihnachtskrippe aufstellen, so gibt es auch die Möglichkeit, eine Passions- oder Osterkrippe zu bauen. Auf unserer Homepage und auch auf „Jahreskrippen.de“ finden Sie dazu Anregungen!

7. Dazu kommen die vielen Elemente des Brauchtums, die die Liturgie traditionell begleiten und uns in dieser Situation noch hilfreicher sind als sonst.

Die heuer in Heimarbeit (und nicht in froher Runde) gestalteten Palmbuschen, die in den Kirchen gesegnet werden, sollen wie immer unsere Kreuze schmücken, Christus, dem König der Könige, huldigen und den Segen in den Stall und auf die Felder tragen.

Die Osterkerze wird auch im Jahr 2020 die Kirche erhellen und uns Christus nahe bringen als das Licht, das die tiefste Finsternis erhellt, sogar Licht bringt in die Dunkelheit von Grab und Tod. Auch zuhause darf das österliche Licht brennen. Viele haben schon immer ihre Osterkerze selbst verziert mit Auferstehungsmotiven; eine gute Möglichkeit, sich gerade auch dieses Jahr auf Ostern vorzubereiten!

Bereiten Sie auch heuer einen Speisenkorb vor zum Ostersonntag. Der Segen aus dem Dom und aus der Pfarrkirche kann von Ihnen aufgenommen werden in einer häuslichen Feier zum Osterfrühstück, wofür wir Ihnen auch eine Vorlage vorbereiten.

Zu den österlichen Zeichen gehört nicht zuletzt das gesegnete Osterwasser, das uns an die Taufe erinnert und an das göttliche Leben. Im Dom werden wir es in kleinen Gefäßen abfüllen und zum Mitnehmen bereitlegen. Ich weiß, dass es viele Pfarreien auch so handhaben. Besprengen Sie die Gräber mit dem Osterwasser und verbinden Sie damit das Gebet für die Verstorbenen.

8. Ein Wort an alle, die sich gewünscht hätten, dass die Kirche mehr auf ihre Rechte und die Freiheit der Religionsausübung pocht: Sie haben insofern Recht, als die Kirche nicht nur systemrelevant, sondern sogar heilsrelevant ist! Und auch insofern, als die Eucharistie als „Arznei der Unsterblichkeit“ (Ignatius von Antiochien) noch wichtiger ist als alle anderen Medikamente.

Aber der Staat stellt doch nicht das Christsein unter Strafe, wie einst das römische Reich in den Zeiten der Christenverfolgung, als die Christen als Staatsfeinde angesehen wurden, weil sie den Staatskult ablehnten. Im Jahr 304 ließen sich tatsächlich die Märtyrer von Abitene lieber verhaften und totschlagen, als auf die gemeinsame Feier der Eucharistie zu verzichten.

Aber das ist überhaupt nicht vergleichbar. Ich distanziere mich ausdrücklich von allen Verschwörungstheorien und danke unseren verantwortlichen Politikern für ihr entschlossenes Handeln. Nur gemeinsam und im oben beschriebenen Sinn werden wir diese Krise meistern und auch dieses Jahr Ostern feiern. Und ich vertraue auch darauf, dass die Verantwortlichen Maß und Ziel kennen. Nicht dass wir zwar vom Corona-Virus verschont bleiben, dafür aber an Verarmung oder Vereinsamung und gebrochenem Herzen sterben.

9. Die Zeit wird freilich auch kommen, da wir in uns gehen und uns werden fragen müssen, was wir aus dieser epochalen Krise lernen.

Schon jetzt erfahren wir schmerzhaft, wie hinfällig und gefährdet unser Leben ist, wie sehr wir angewiesen sind auf Gottes Segen und die Kraft von oben. Sicherheiten werden uns aus der Hand geschlagen und Allmachts-Phantasien zertrümmert.

Vielleicht werden tatsächlich dem Land die Sabbate ersetzt, die ihm vom Kult schier grenzenlosen Wachstums geraubt worden waren (vgl. 2 Chr 36,21). Der Sabbat steht dabei nicht nur für eine Unterbrechung des profanen Geschäftsbetriebs, sondern zu allererst für eine bewusste Hinordnung auf Gott. Aber diesen Fragen werden wir uns verstärkt zuwenden müssen, wenn wir das Tal der Tränen durchschritten haben.

10. Liebe Schwestern und Brüder, in früheren Zeiten haben Menschen in großer Not eine Wallfahrt gelobt als Bußwerk. Selbst dies ist uns jetzt verwehrt. Aber ich lade Sie ein, ein Gebetsanliegen, eine Bitte oder einen Dank, an den Verein der Regensburger Fußwallfahrt nach Altötting zu senden.

Wir wollen den Anliegenrucksack füllen und unser Gebet auch dieses Jahr zum Herzen Bayerns nach Altötting tragen; und wenn es nur eine Gruppe von zwei Pilgern stellvertretend für alle ist.

11. Wenn die Pandemie dann aber überstanden ist, werden wir ein großes Fest feiern und eine diözesane Dankwallfahrt begehen, zu der ich jetzt schon herzlich einlade! Alle Details werden geklärt und bekanntgegeben, sobald die Zeit dafür gekommen ist.

Auf die Fürsprache der Gottesmutter Maria, der Heiligen und Seligen unseres Bistums sowie aller Heiligen segne und bewahre Sie und Euch alle vor aller Krankheit der dreifaltige Gott, der + Vater und der + Sohn und der + Heilige Geist.

Regensburg am Hochfest der Verkündigung des Herrn, 25. März 2020

+ Rudolf

Bischof von Regensburg

 

Update Donnerstag, 26.03.2020    22.00 Uhr

Hinweis:

Für die Misereor-Kollekte liegen Opfertüten in der Kirche und bei den Bäckereien Eder und Grätz auf. Diese können in den Briefkasten des Pfarrbüros eingeworfen werden.

Vergelt’s Gott dafür.

„Machen wir jede Wohnung zu einer Kirche!“ Diesen Vorschlag machte heute angesichts der geschlossenen Kirchen der griechische Erzbischof von Athen.

Dabei möchten wir Ihnen mit diesem Sondernewsletter helfen. Er enthält eine Hausandacht „Jesus kommt zu uns nach Hause“ am Beispiel der biblischen Erzählung von Maria und Marta; Tipps und Ratschläge, in einer guten Gebetsatmosphäre mit Kindern zu beten und zu meditieren sowie Übungen zu Stille und zu Aufmerksamkeit wie auch eine Fantasiereise.

Jesus kommt zu uns nach Haus

Hausandacht für Familien mit Kindern ab 5 Jahren

Die Schwestern Maria und Marta haben Jesus zu Besuch. Die gemeinsame Zeit mit Jesus nutzen sie unterschiedlich. Marta arbeitet, um so für Jesus da zu sein. Sie möchte ihn bewirten und ihn als Gast umsorgen. Maria weicht nicht von Jesu Seite und hört ihm zu. Marta ist über das Verhalten von Maria ärgerlich. Sie fühlt sich mit ihrer Arbeit allein gelassen und beklagt sich bei Jesus. Jesus findet, dass Maria klüger handelt als Marta. In diesem Fall nutzt Maria ihre Zeit besser als ihre Schwester.

Hausandacht herunterladen:

(https://news.buhv.de/d/d.pdf?o00bdhui00llvg00d0000km0000000000fnmx4cznimn7f7lm6g36b4ovxu17)             

Andachten, Gebet und Rituale gestalten            

Hier gratis herunterladen:

(https://news.buhv.de/d/d.pdf?o00bdhsi00llvg00d0000km0000000000fnmx4cznimn7f7lm6g36b4pxxy17)             

Übungen zu Stille und Aufmerksamkeit

Hier gratis herunterladen:

(https://news.buhv.de/d/d.pdf?o00bdhsq00llvg00d0000km0000000000fnmx4cznimn7f7lm6g36b4osuy17)             

 

Update Dienstag, 24.03.2020   15.00 Uhr

Sturmgebet gegen Corona-Virus - Papst Franziskus und Bischof Rudolf Voderholzer laden ein zum Gebet

Papst Franziskus ruft alle Christen weltweit für Mittwoch, dem 25. März 2020 zu einem Sturmgebet gegen das Corona-Virus auf. Um 12 Uhr sollen alle Gläubigen einen Moment innehalten und ein Vaterunser beten, schlug er bei seinem Angelusgebet am Sonntag vor. "In diesen Tagen der Prüfung, während die Menschheit vor der Bedrohung durch die Pandemie zittert, möchte ich allen Christen vorschlagen, gemeinsam ihre Stimme zum Himmel zu erheben", so der Heilige Vater. Bischof Rudolf Voderholzer ruft alle Gläubigen im Bistum Regensburg auf, diesem Aufruf nachzukommen. Dazu sollen am Mittwoch um 12 Uhr Mittag alle Kirchenglocken im Bistum läuten.

Rosenkranzgebet

Bischof Rudolf ruft für den gleichen Tag dazu auf, in allen Pfarreien der Diözese Regensburg um 19:30 Uhr den freudenreichen Rosenkranz zu beten. Auch dazu soll das Geläut der Kirchenglocken einladen. Am Mittwoch feiert die katholische Kirche, neun Monate vor Weihnachten, das Hochfest "Verkündigung des Herrn".

Urbi et orbi

Am kommenden Freitag, dem 27. März 2020 leitet Papst Franziskus um 18 Uhr ein Gebet auf dem (menschenleeren) Vorplatz des Petersdoms. Der Heilige Vater wird sich in einer Ansprache an die Gläubigen wenden und dann das allerheiligste Altarssakrament aussetzen, um abschließend den Segen "Urbi et orbi" (der Stadt und dem Erdkreis) zu spenden. Dies wird im Internet z.B. über www.domradio.de übertragen.

Hinweis

Die beiden Gebetstermine mit Papst Franziskus werden im Internet u. a. durch das Kölner Domradio (www.domradio.de und seine Kanäle auf Facebook und Youtube) oder durch Radio Vatikan (https://www.vaticannews.va/de.html) übertragen.

 

Update Freitag, 20.03.2020     22.30 Uhr

Am Sonntag erinnern die Glocken an den Gottesdienst, der von Herrn Pfarrer Voss stellvertretend für die gesamte Pfarreiengemeinschaft gefeiert wird.

Sie sind zuhause zur Mitfeier des Gottesdienstes herzlich eingeladen. Vorlagen für den Hausgottesdienst liegen in den Kirchen auf. Nachstehend finden Sie diese auch im pdf-Format zum Herunterladen.

Hausgottesdienst zum 4. Fastensonntag

Wegen der Corona-Pandemie werden auch die beiden Kollekten Misereor (29. März 2020) und zur Unterstützung der Christen im Heiligen Land-Palmsonntagskollekte (5. April 2020) nicht stattfinden können.

Zur Misereor-Kollekte am 29. März 2020:
„Liebe Schwestern und Brüder! Wegen der Corona-Krise ist die seit über 60 Jahren übliche Kollekte am 5. Fastensonntag für unser Hilfswerk Misereor in diesem Jahr nicht möglich. Wir Bischöfe bitten Sie, unserem Aufruf Beachtung zu schenken und Ihre Spende direkt auf das Konto von Misereor zu überweisen (Misereor, IBAN: DE75 3706 0193 0000 1010 10; BIC: GENODED1PAX, Pax-Bank Aachen).

Aufruf zur Misereor-Fastenaktion 2020

Zur Heilig-Land-Kollekte am 5. April 2020:
„Liebe Schwestern und Brüder! Die Kollekte zur Unterstützung der Christen im Heiligen Land am Palmsonntag, dem 5. April 2020, wird in diesem Jahr nicht stattfinden können. Wir Bischöfe bitten Sie, unserem Aufruf Beachtung zu schenken und Ihre Spende direkt dem Deutschen Verein vom Heiligen Land und dem Kommissariat des Heiligen Landes der Deutschen Franziskanerprovinz zukommen zulassen. Möglichkeit zur direkten Spende finden Sie auf der Internetseite
www.palmsonntagskollekte.de, die von beiden Einrichtungen gemeinsam unterhalten wird.“

Aufruf zur Palmsonntagskollekte 2020

Gerne können Sie Ihre Spende auch auf das Konto der Kirchenstiftung Bodenkirchen bei der Ligabank Regensburg  IBAN: DE23 7509 0300 0001 1364 53 einzahlen.
Wir werden die eingehenden Spenden entsprechend weitergeben.

 

Update Mittwoch, 18.03.2020   22.00 Uhr

Bis auf weiteres finden keine Gottesdienste, auch keine Sonntagsgottesdienste mehr statt.

Nach den verschärften bundesweiten Bestimmungen, wonach „Zusammenkünfte in Kirchen usw…“ verboten sind, gilt für die Sonntagsmesse ebenso wie für die Werktagsmesse:
In jeder Pfarreiengemeinschaft findet eine Messe statt, aber ohne Öffentlichkeit. Der Priester feiert sie ggf. mit dem Kaplan/Pfarrvikar/Ruheständler, mit Diakon, Pastoralreferenten, Gemeindereferentin, Organist, und/oder Mesner, die das Kirchenvolk repräsentieren. Darüber hinaus können keine weiteren Personen anwesend sein, auch keine Ministranten/-innen.
Der Mesner läutet die Glocken der Kirche zu Beginn und zur Wandlung. Die übrigen Gläubigen der Pfarreiengemeinschaft wissen dabei um die Stunde der Messe und hören die Glocken, die vor Beginn zum gleichzeitigen Gebet zuhause einladen und dann auch auf die Wandlung hinweisen.

Die Gläubigen sind eingeladen, die Messe in den Medien mitzufeiern. Die Messe im Regensburger Dom wird sonntäglich um 10 Uhr per Internet-Lifestream                  (
www.bistum-regensburg.de) übertragen. Am kommenden Vierten Fastensonntag wird unser Bischof Rudolf Voderholzer der im Internet übertragenen Eucharistie im Dom vorstehen und auch predigen. Täglich wird über www.domradio.de und Radio Horeb die Feier der Messe übertragen.

Für den 5. Fastensonntag möchte sich Bischof Rudolf Voderholzer mit einem Hirtenwort an die Gläubigen richten. Dieses wird rechtzeitig veröffentlicht werden.

Für die Osterliturgie gilt ebenso, was oben für die Werktags- und Sonntagsliturgie gesagt wurde: Wir feiern sie, aber nicht öffentlich, die Gläubigen beten zuhause mit.

Dreimal täglich lädt die Kirchenglocke zum Gebet des Engel des Herrn. Das Stundengebet ist eine schöne Form des persönlichen und geistlich gemeinsamen Gebetes, die auch im Gotteslob und mit einer Stundenbuch-App angeboten wird.

Die Beratungsdienste von Caritas und Katholischer Jugendfürsorge gehen weiter, wenn auch auf telefonischem oder elektronischem Weg. Dies ist gerade für die Menschen wichtig, die in eine Notsituation kommen und Beratung suchen. Dies gilt ebenso für die Telefonseelsorge.

Vergessen wir bei allem nicht: Diese Notsituation wird vorübergehen. Dann können wir in Freiheit und Freude Dank sagen für Gottes Nähe in dieser schweren Zeit und ein Fest feiern. Diese Perspektive und diese Hoffnung ist für uns wie für alle Gläubigen wichtig.

Nachstehend einige Gebetsvorschläge (bitte anklicken):

Gebetssammlung - Gebete in der Coronakrise

 

 

Andacht Krankheit und Not

Gotteslob - Begleiter in Krankeit, Leid und Not

Corona-Gebet

Hausgottesdienst 4. Fastensonntag

Update Dienstag, 17.03.2020   21.30 Uhr

Die Kirchen bleiben offen. Wir laden alle Gläubigen ein zum persönlichen und stillen Gebet vor dem Tabernakel, zum Entzünden einer Kerze und zum tröstlichen Verweilen im Haus Gottes.

Eine kirchliche Beisetzung/Beerdigung kann nur im engsten Familienkreis ohne öffentliche Einladung stattfinden. Am selben Tag kann der Priester bei seiner Messe (ohne Öffentlichkeit, auch ohne Angehörige) diese Messe als Requiem für den Verstorbenen / die Verstorbene feiern, nach der Zeit dieser Einschränkungen kann dann ein gemeinsames Requiem für alle in dieser Zeit Verstorbenen oder mehrere nachgeholte Requien gefeiert werden.

Trauungen können derzeit nur als liturgische Feier des Priesters mit Brautleuten und den beiden Trauzeugen stattfinden. Dies bedeutet, dass wohl die allermeisten Trauungen verschoben werden müssen.

Taufen können ebenfalls nur als Einzeltaufe im engsten Kreis, d.h. mit Täufling, Eltern, Geschwistern und Paten stattfinden. Dies bedeutet, dass wohl die allermeisten Taufen verschoben werden müssen. Eine Nottaufe ist unter den üblichen Bedingungen immer möglich.

Die Internetseite www.ignatius.de bietet verschiedene Anregungen für Hausandachten. Für Hausandachten, Fürbitten, Gebete usw. werden in den kommenden Tagen noch Ideen und Anregungen veröffentlicht. Die Streaming-Dienste über das Internet aus dem Dom sowie weitere zahlreiche Möglichkeiten der Gottesdienstteilnahme in TV, Radio und Internet bleiben bestehen und sollten reichlich genutzt werden. Wir laden die Gläubigen ein, zuhause vor dem Kreuz oder vor einem Marienbild gerade in dieser Zeit zu beten und zu singen und die modernen Medien zu nutzen.

 

Update Sonntag, 15.03.2020   22.00 Uhr

Von Dienstag, 17.03. bis Freitag, 20.03. finden in der Pfarreiengemeinschaft keine Gottesdienste statt.

 

Update Samstag, 14.03.2020   23.30 Uhr

Liebe Pfarrangehörige,

nach den gestern veröffentlichten Anordnungen der bayerischen Staatsregierung zur Bekämpfung der Ausbreitung des Corona-Virus sind viele neue Fragen aufgetaucht, wie wir kirchlicherseits damit verantwortlich umgehen und so mithelfen, die weitere Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und damit auf die am meisten gefährdete Personengruppe zu schützen.

Grundsätzlich wollen wir mit Gottvertrauen und Kreativität auf diese Herausforderungen reagieren und alles tun, um die staatlichen Vorschriften und Empfehlungen einzuhalten, indem wir nicht unbedingt nötige Veranstaltungen absagen. Gleichzeitig wollen wir die Kirchen offen- und das sakramentale Leben der Kirche möglichst aufrechterhalten und uns in diesen Zeiten im Gebet geistig eng verbinden.

Im Folgenden werden vorerst für die Zeit vom 14. März bis zum 19. April 2020 einige Anordnungen erlassen und Empfehlungen gegeben. Diese gelten unter den derzeitigen staatlichen und kirchlichen Vorgaben und werden in den nächsten Wochen ggf. ergänzt und angepasst.

Gottesdienste:

Es werden keine Messen abgesagt. Sie sollen jedoch auf Grund der staatlichen Vorgaben jeweils nicht mehr als 100 Mitfeiernde haben. Die Gläubigen, die nicht zur Messe kommen können, sind gebeten, eine Zeit des Gebets zu halten (Hl. Schrift, Gotteslob) oder mit innerer Beteiligung einen Gottesdienst im Fernsehen, Radio oder beim Streaming-Gottesdienst aus dem Dom (www.bistum-regensburg.de) mitzufeiern. Die Gläubigen erfüllen durch eine Dispens unseres Diözesanbischofs Rudolf Voderholzer damit ihre Sonntagspflicht.

Zur Kommunionspendung wird dringend die Handkommunion empfohlen. Außerdem wird auf die Möglichkeit der Geistigen Kommunion und des Segens (Manualsegen des Priesters ohne Berührung, oder Segenswort des/der Kommunionhelfers/-in) hingewiesen.

Statt des Weihwasser-Nehmens am Weihwasserbecken wird empfohlen, beim Betreten der Kirche am leeren Weihwasserbecken innezuhalten und ein Kreuzzeichen zu machen.

Beim Friedensgruß wird auf das Händeschütteln verzichtet.

Die Kreuzwege am Sonntag, 15.03. und Mittwoch, 18.03. entfallen.

Erstkommunion- und Firmvorbereitung:

Die Erstkommunion- und Firmvorbereitungen finden bis auf weiteres nicht statt.

Pfarrbüro:

Das Pfarrbüro bleibt bis auf weiteres für den Parteienverkehr geschlossen. In Notfällen bitte telefonisch Kontakt aufnehmen.

Pfarrheim:

Das Pfarrheim Bodenkirchen ist ab sofort geschlossen.

Die Kranken und die älteren Menschen:

Sie gehören zu der am meisten gefährdeten Gruppe - durch das Virus oder durch Vergessen-Werden. Papst Franziskus hat wiederholt aufgerufen, sich um diese Menschen gerade jetzt zu kümmern und ihnen - unter Beachtung der Abstands- und Hygienevorschriften - hingebungsvoll zu helfen und ihnen zu geben, was ihre geistige und körperliche Not lindert.

Gebet und offene Kirchen:

Die Kirchen bleiben jetzt erst recht offen zum persönlichen Gebet. Die Gläubigen sollen sich in dieser schwierigen Zeit besonders verbinden mit Gott und mit den Mitmenschen, besonders jenen, die in Not und in Krankheit sind, und jenen, die Verantwortung tragen. Das Gotteslob birgt viele Anregungen zum persönlichen Gebet.

Chorproben:

Die Chorproben sind abgesagt. Die musikalische Gestaltung der Liturgie wird sich für diese Zeit beschränken müssen und schlichter ausfallen.

Treffen, Vereinsfeiern, Sitzungen, Tischgruppen, Gruppenstunden, Ver-sammlungen, Gruppenreisen, Ausflüge, Fortbildungen, Einkehrtage, usw.:

Sie sind im Normalfall abzusagen bzw. auf spätere Zeit zu verschieben. Ausnahmen sollten Zusammenkünfte bilden, die für das organisatorische Zusammenwirken dringend nötig sind, z.B. eine Kirchenverwaltungssitzung zur Beschlussfassung in einer rechtlich erforderlichen Angelegenheit oder die nötigen Absprachen für die Österlichen Tage.